LoveCreation® - die Essenz
Eine moderne Mysterienschule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tantra-Jahrestraining II
Über sich selbst hinauswachsen...

Intention und Ausrichtung

Die drei Bausteine des Trainings

Dieses Jahrestraining II verbindet drei verschiedene Aspekte die über die Persönlichkeitsstrukturen hinausführen und essentielle Qualitäten in uns berühren, herausfordern und entfalten helfen. Dieses drei Aspekte kristallisieren sich in den drei Bausteinen oder Schwerpunkten des Trainings, die jedoch ineinander greifen und sich gegenseitig bedingen:

Essenzarbeit: Heilung – Bewusstsein- Gewahrsein
Archetypen:
Kontakt mit dem kollektiven unbewussten Potential
Chakrenarbeit: der Energiekörper

Die Intention des 2. Jahres

Mit Hilfe verschiedener Übungen, Strukturen und Meditationen kommen die Teilnehmer in Kontakt mit diesen überpersönlichen Anteilen in sich, um sich diese für den eigenen Heilungs- und Wachstumsweg zu erschließen und für ihr Leben zur Verfügung zu haben.

So werden die tieferen Schichten aktiviert, um die Liebes- und Beziehungsfähigkeit auch weiterhin zu stärken, sowie ein glückliches und sinnerfülltes Leben in sich zu finden und zu entfalten.

Therapeutische Begleitung von einzelnen und Paaren

Auch in diesem Training bekommt jeder einzelne Zeit und Aufmerksamkeit für seine/ihre persönlichen Themen. Dokusan,  Einzelarbeit und Aufstellungen sind auch im zweiten Jahr Bestandteile der Einzelbegleitung.  

Schutzraum für Paare

Gerade das 2. Jahr mit dem Fokus Sexualität und Spiritualität erweckt immer wieder Ängste bei den Teilnehmern: als Single vor zuviel Intimität und Grenzüberschreitung, als Paar vor Eifersucht und Verletzung. Von unserer Seite setzen wir niemanden unter Druck und trennen auch keine Paare gegen ihren Willen in Strukturen. Intime Strukturen können und sollen mit dem eigenen Partner gemacht werden. Aber natürlich braucht es als Paar eine Offenheit auch in körperlichen Kontakt mit anderen Männern und Frauen zu gehen, z.B. in 3er und 4-er Strukturen.


Das LoveCreation Jahrestraining II schließt sich direkt an das Jahrestraining I an. Der Weg des zweiten Jahrestrainings vertieft somit den im ersten Jahr initiierten Prozess der Persönlichkeitsbefreiung und Heilung. Darüber hinaus führt dieses zweite Jahr über die Begrenzungen der eigenen Persönlichkeit, des Egos hinaus und ermöglicht das Erkennen und Entfalten des essenziellen Wesens, unserer Essenz.

Unter diesem essentiellen, ursprünglichen Wesen verstehen wir ein im Körper verankertes Gefühl, ganz in sich zu ruhen, es bedeutet die Wahrnehmung des eigenen essentiellen Selbst als pulsierendes, sexuelles, fühlendes, denkendes und spirituelles Wesen, sowie ein tiefes Gefühl des Selbstwertes, der Verbundenheit mit den Menschen, der Welt und der Sinnhaftigkeit des Lebens

Dabei ist wichtig zu verstehen, dass wir Ängste und andere „unliebsame“ Gefühle nicht so sehr als Probleme betrachten, sondern als Möglichkeit, durch sie hindurch neue Räume der Heilung und Transformation zu erfahren. Insofern begrüßen wir in diesem Prozess Ängste und Gefühle von Eifersucht und Verlust und all die Themen, die auftauchen, denn sie können in diesem Bewusstseinsprozess genutzt werden, um tiefer in die eigene Wirklichkeit vorzudringen, so dass sowohl jeder einzelne als auch die Partnerschaft gestärkt daraus hervorgehen.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass gerade der spirituelle, klar strukturierte Rahmen und das Energiefeld der Gruppe tragen, so dass Erlebnisse als schön und heilend erlebt werden, die vorher kaum vorstellbar waren.

So geht es auch in diesem Jahr um ein Bewusstwerden und Heilen alter Verletzungen, sowie um neue Erfahrungen im spirituellen Kontext, die helfen das Leben mit Leichtigkeit, Glück und Humor zu gestalten.

Unser Verständnis von Tantra im Kontext unserer Seminare

Auch wenn wir wesentliche Aspekte des klassischen Tantra vermitteln, setzen wir nicht das Wertesystem von uns westlich geprägten Menschen außer Kraft, sondern passen die Rituale an den heutigen Kontext an. Das heißt konkret, dass wir nicht der Überzeugung sind, dass jeder mit jedem intim sein muss und keine persönlichen Grenzen haben darf. Die völlig überpersönliche Ebene der Begegnung von Shiva und Shakti jenseits der Identifikation mit der eigenen Persönlichkeit im klassischen Tantra scheint uns heutzutage im Westen weder erstrebenswert noch möglich. Das ist der Ansatz unserer Arbeit, die keinen ideologischen, sondern einen tiefenpsychologischen und therapeutischen Hintergrund hat.

1. Baustein
Zurück zur eigenen Essenz

Die Essenz ist in jedem Menschen von Geburt an enthalten. Sie enthält alles, was wir für ein glückliches und sinnerfülltes Leben brauchen: das natürliche Erleben und der unschuldige Ausdruck unserer Sexualität, Emotionalität und Spiritualität. Als Babys und kleine Kinder waren wir auf unbewusste Weise noch ganz in Kontakt mit unserer Essenz: dem Urvertrauen, der Unschuld, dem Verbundensein. Im Laufe unseres Lebens, meistens bereits in den ersten Lebensjahren, haben wir den Kontakt zu unserer Essenz verloren. 

Um die daraus entstehende Leere, Selbstzweifel und Sinnlosigkeit nicht fühlen zu müssen, bauten wir uns ein Gerüst aus vermeintlichen Pseudogefühlen, Erklärungsversuchen (Überzeugungen und Glaubensmustern) und Verhaltensstrategien, mit denen wir uns dann identifizieren und als unsere Persönlichkeit festigen. Diese Strategien, die eigenen „Löcher“ nicht zu fühlen, bilden zusammen das was wir Persönlichkeit nennen: unser Ego.

Das Anknüpfen an Geburt und Kindheit

In diesem Prozess knüpfen wir direkt an die ersten Zyklen des JT I, Geburt und Kindheit an. Denn dies sind die eindrücklichsten Phasen im Leben eines Menschen, in denen wir noch mit der eigenen Essenz verbunden waren. Durch Menschen, die selbst nicht mit ihrer Essenz verbunden sind und diese bei anderen auch nicht erkennen können verliert das kleine Kind das Vertrauen und die selbstverständliche Liebe für sich selbst. Dazu kommen Erfahrungen von Beschämung, Zurückweisung, Trennungen oder anderen schockartigen Erlebnissen, die jedes Kind in der ein oder anderen Form erlebt hat. Dadurch fühlt sich das Kind verlassen, allein und leer. Die Gefühle der Verlassenheit und Leere werden wie „Löcher“ empfunden: etwas fehlt, ist verlorengegangen (von den essentiellen Qualitäten) und hinterlässt eine schmerzhafte Leere.

Um diese schmerzhaften Gefühle der Verlassenheit und der Leere nicht spüren zu müssen, entwickelten wir Kompensationen und Strategien, die die Löcher füllen sollen. Gerade aber diese unbewussten Strategien und Abwehrmechanismen sind es, die einen tiefen Kontakt mit uns selbst verhindern und die intimen Beziehungen belasten oder sogar verhindern.

Sich von der eigenen Vergangenheit befreien  
durch die Kraft der Präsenz

Da die TeilnehmerInnen des JT I durch ihre gemachten Erfahrungen bereits Vertrauen in den therapeutischen Prozess gefunden haben, ist es ihnen möglich, Verleugnung und Kompensationen, mit denen wir für gewöhnlich unsere „Löcher“ stopfen, aufzugeben. Denn erst durch die Erfahrung der ungeliebten Löcher, ist es möglich, tiefer in unser essentielles Selbst vorzudringen. Wir können erkennen, dass die Wunde unseres Verlassenseins und der Leere zu den elementaren und daher archetypischen Erfahrungen jedes Menschen gehören. Indem wir mutig die Löcher erleben und durchschreiten, heilen wir unsere ungeliebten Wunden. Dies öffnet in uns das Tor zu der Liebe und dem Glück unserer Essenz oder auch unserer wahren Natur, wie es die Buddhisten nennen, unserem höheren Selbst. Somit bewegen wir uns im zweiten Jahr von der individuellen und persönlichen Geschichte hin zum kollektiven und archetypischen Bewusstsein.

Heilung geschieht durch das Annehmen und Erkennen des tieferen Sinns der eigenen Erfahrungen und der Biografie, also konkret der eigenen Ursprungsfamilie. Gerade bei dem Lebensgefühl „nicht genug bekommen“, „nicht die richtigen Eltern gehabt“ oder „etwas im Leben versäumt“ zu haben kann in einem nährenden Kontext diese Überzeugung und die tiefe darunter liegende Sehnsucht geheilt werden.

Wie ein geschliffener Diamant

Das Training im zweiten Jahr will die ursprünglichen Qualitäten unserer Essenz wieder freilegen und uns damit in Kontakt bringen. Dies setzt die Befreiung und Loslösung von eigenen Bewertungen, Urteilen und Vorstellungen voraus, bzw. der Identifikation mit ihnen und der damit verbundenen Kontrolle.

Unsere eigene Essenz besteht dabei aus vielen Facetten – etwa wie ein geschliffener Diamant. In Kontakt mit der eigenen Essenz zu sein bedeutet Wahrhaftigkeit, Integrität, Liebe, Stärke, Selbst-Vertrauen, Willenskraft, Liebe, Glück, Gegenwärtigkeit und viele andere essentielle Qualitäten, die wir von Geburt an mitbekommen haben  wieder zum Strahlen bringen.  

Unsere essentiellen Qualitäten

Wie im Zyklus „Inneres Kind“ führt dieser Prozess zu einem Bewusstsein der tiefen Verbindung mit sich selbst, den Menschen und dem Leben. Darüber hinaus ermöglicht das Training eine Ausdehnung und Weite, die Menschen über sich selbst hinaus führt:

m in die Grenzenlosigkeit der Liebe und Ekstase
m in die Freiheit und Macht des Geistes und der Gedanken
m in die Erfahrung der eigenen schöpferischen Macht
m in den Kontakt mit neuen Energiequellen
m in die Erfahrung des Eins-Seins mit der Existenz
m in ein Leben auf hohem Energieniveau

Der 2. Baustein: die Archtypen  
Eintauchen in eine mythologische Welt, um das Leben neu zu sehen und zu meistern

Auf dem Weg der Entfaltung der Essenz knüpfen wir an das kollektive Bewusstsein an, das sich in den Archetypen ausdrückt.

Einen Archetyp (griechisch: Urbild) nennt man in der Psychologie eine psychische Strukturdominante, die unbewusst ist und als Wirkfaktor das Bewusstsein beeinflusst, zum Beispiel indem sie dieses formt und strukturiert. Das psychologische Konzept geht zurück auf den Schweizer Psychiater und Psychologen Carl Gustav Jung, der die analytische Psychologie entwickelte.

Die Mythologie der unterschiedlichen Kulturkreise weist immer wieder ähnliche oder gleiche Muster, Strukturen oder symbolische Bilder auf, was als Beleg für das Vorhandensein archetypischer Strukturen in der menschlichen Psyche angesehen wird. Diese nannte C. G. Jung "Archetypen": "Strombetten, in denen sich das seelische Erleben der Menschheit seit eh und je bewegt", "unbewusste Grundmuster instinkthaften Verhaltens". Nach Jung entstammen sie dem Bereich des kollektiven Unbewussten und sind wesentlich älter und umfassender als unser rationales Denken.

Die Nachtmeerfahrt

Die Archetypen können als Erbe des Archaischen in uns erkannt werden und bewusst gemacht werden. Wenn diese unbewusst bleiben, können sie unkontrolliert und destruktiv im Kollektiv wirken – dafür gibt es zahlreiche Beispiele in der Geschichte. Zusätzlich stellen die Archetypen auch ein schöpferisches Potential dar. Wenn sie nicht bewusstlos und kollektiv entfesselt, sondern vom einzelnen Individuum kreativ genutzt werden, bieten sie ein unendliches Reservoir z.B. für künstlerische Tätigkeiten.

Gemeinsam ist allen archetypischen Helden das Hinausziehen in die Welt, wo sie geprüft werden, Mut und Vertrauen entwickeln, um am Ende doch heil zu bleiben und sich geistig-seelisch weiterzuentwickeln. Jung nennt diese Reise auch "Nachtmeerfahrt": das Eintauchen in einen Ozean von Gefahren und Verführungen, die aber letztlich einem Prozess der Bewusstwerdung dienen. Wir kennen dies aus eigenen Lebenskrisen und sprechen davon, das wir "durch etwas hindurchgegangen" seien, manchmal sogar "durch die Hölle". Oft kommt mit der Bewältigung von Schwierigkeiten auch Wandlung und Erneuerung. Vielleicht erinnern diese Urbilder an den schöpferischen Grund der Natur, ihre Regenerationskräfte, die Wachstum sowie physische und seelische Gesundung bewirken.

Die Heldenreise

Das Jahrestraining II stellt den Weg einer Heldenreise durch die Archetypen der menschlichen Seele dar. Durch die Begegnungen mit den verschiedenen Archetypen ( Liebhaber, Krieger, König & Diener, der Magier und Heiler, Weiser) begibt sich die eigene Seele auf eine Reise ins Unbewusste. Die Archetypen repräsentieren auf der kollektiven Ebene die ureigensten essentiellen Fähigkeiten, die jeder Mensch zu entfalten sucht: Sexualität, Willenskraft und Selbstvertrauen, Liebesfähigkeit und Mitgefühl, Transformation, Visionen und reines Gewahrsein. Die einzelnen behandelten Archetypen werden in den jeweiligen Seminarzyklen beschrieben.

Zuerst muss der Mensch, der sich auf die innere Heldenreise oder Gralssuche begibt, seiner tiefen Verletzbarkeit begegnen. „Durch das Loch der Wunde dringt das gewaltige Reich der Seele ein“ (Robert Bly).  

Der 3. Baustein:  
Der Energiekörper und die Chakren

Auf der Energieebene bedeutet die Beschäftigung mit den Archetypen auch eine Reise durch die Chakren, die hierbei weiter geöffnet und aktiviert werden. Die essentielle sexuelle Energie, die gelenkt und transformiert wird in:

Spirituelles Erleben (7. Chakra/Buddhanatur)
Klarheit & Visionen (6. Chakra/ Sexualmagier)
Kreativität, Authentizität und Freiheit (5. Chakra)
Liebe, Verbindung und Hingabe (4. Chakra/ König & Diener)
Selbstsicherheit und Durchsetzungsvermögen (3. Chakra/Krieger)
Sinnlichkeit und Erotik (2. Chakra / Liebhaber/In)
Reichtum und materielle Sicherheit (1. Chakra)

Weitere Details in den Beschreibungen der einzelnen Seminarzyklen.

Von der Ekstase zur Instase

Im ersten Jahrestraining werden verschiedene Ausdrucksformen der „Ex-tase“ erlebt, also ein Ausdrücken und Ausleben der Gefühle, Impulse, Sexualität und Energien. Das zweite Jahr des tantrischen Wegs führt die Teilnehmer dahin, ihr Energieniveau zu erweitern und auszudehnen, die erhöhte Energie zu halten und  nach innen zu lenken und zu transformieren, um „In-stase“, die innere Glückseligkeit zu erleben. Das eigene Energieniveau wird gehoben und die in einzelnen Chakren akkumulierte Energie kann so für verschiedene Lebensbereiche nutzbar gemacht werden, um Blockaden im Leben zu lösen oder eigene Lebensprojekte zu unterstützen.

Das eigene Leben in die Hand nehmen

Ähnlich wie bereits im Jahrestraining I erlebbar, hat solch ein Training auf einer tieferen Ebene Einfluss auf das eigene Leben und die Themen des Trainings verweben sich mit denen, die sich gerade im eigenen Leben zeigen. Diese scheinbar magischen Zusammenhänge könnte man auch Fügungen oder "Koinzidenzen" nennen - wie etwa in dem Buch "Die Prophezeiungen der Celestine" von James Redfield. C. G. Jung nannte dieses Wissen den Archetyp des "magischen Effektes", zu dem die meisten rational geprägten Menschen aber wenig Zugang haben. Im JT II wird der Blick für die richtigen Botschaften oder Fügungen geschult, Techniken und Kraft eines Archetyps für die eigenen persönlichen Themen im Leben erschlossen.

Erkennen eigener Glaubensmuster

Es sind unsere Glaubensmuster und Überzeugungen, die unser Leben, unsere Beziehungen und unsere Gefühle prägen. Sie bilden die Matrix, die wir auf die Welt projizieren, und dann sieht es für uns so aus, als wäre die Welt tatsächlich so. Wenn wir die Strategien unserer Persönlichkeit erkennen, die unsere Verhaltensweisen erzeugen, so können wir damit unser Leben verändern. Wir leiden in Wirklichkeit unter unseren eigenen Projektionen und erlernten Verhaltensmustern, die uns oft einengen. Unser Ego hält uns damit klein und in Angst vor der eigenen Größe und Stärke. In der Einzelarbeit im Clearing werden solche Strategien herausgearbeitet, um aus einer der größten Fallen des Lebens herauszukommen, der Überzeugung, Opfer zu sein. Damit erhältst du das Handwerkszeug, das eigene Leben selbstbestimmt und wirklich frei in die eigenen Hände zu nehmen und die Freude, am Spiel des Lebens aktiv mitzuspielen.

Weitere Informationen zum Thema Glaubensmuster im Internet unter www.lifecreation.de

Peergroups

Die archetypischen Kräfte und Fähigkeiten werden wieder in Peergroups weiter entwickelt und gefördert. Für die Treffen außerhalb der Seminare wird es detaillierte Übungen und Unterstützung geben.

 

Tantrische Gemeinschaft
Neben den inhaltlichen Schwerpunkten wird es im 2. Jahr darum gehen, Erfahrungen zu integrieren und Fähigkeiten auch im eigenen Alltag zu verwirklichen. So ist in den einzelnen Zyklen auch ein Raum für Unterstützung, Hilfestellung und Klärung persönlicher Lebensthemen, die sich bei jedem zeigen. Die Gruppe nimmt Anteil und trägt sich gegenseitig, fühlt mit und verwebt sich, so dass sich jeder einzelne in einem tantrischen Netz getragen fühlen kann. Die Entscheidung für das zweite Jahr ist somit auch eine Entscheidung für eine Gruppe, die ihre Energie gemeinsam ausdehnt, die gemeinsam wächst.

Das eigene Leben in die Hand nehmen

So wie du es vielleicht schon im JT I erlebt hast, hat solch ein Training auf einer tieferen Ebene Einfluss auf dein Leben und die Themen des Trainings verweben sich mit denen, die sich gerade in deinem Leben zeigen. Diese scheinbar magischen Zusammenhänge könnte man auch Fügungen oder "Koinzidenzien" nennen - wie etwa in dem Buch "Die Prophezeiungen der Celestine" von James Redfield. C. G. Jung nannte dieses Wissen den Archetyp des "magischen Effektes", zu dem die meisten rational geprägten Menschen aber wenig Zugang haben. Im JT II erhältst du die für dich richtigen Botschaften, Techniken und Kraft eines Archetyps zur richtigen Zeit, wenn du es in deinem Leben brauchst.

Die im Training gemachten Erfahrungen  werden wieder in Peergroups weiter entwickelt und gefördert. Für die Treffen außerhalb der Seminare wird es detaillierte Übungen und Unterstützung geben. Auch in diesem aufbauenden Jahrestraining gibt es auf Wunsch einen besonderen Schutzraum für Paare.

Von der Exstase zur Instase
Im ersten Jahrestraining werden verschiedene Ausdrucksformen der „Ex-tase“ erlebt, also ein Ausdrücken und Ausleben der Gefühle, Impulse, Sexualität und Energien. Das zweite Jahr des tantrischen Wegs führt die Teilnehmer dahin, ihr Energieniveau zu erweitern und auszudehnen, die erhöhte Energie zu halten und  nach innen zu lenken und zu transformieren, um „In-stase“, die innere Glückseligkeit zu erleben. Das eigene Energieniveau wird gehoben und die in einzelnen Chakren akkumulierte Energie kann so für verschiedene Lebensbereiche nutzbar gemacht werden, um Blockaden im Leben zu lösen oder eigene Lebensprojekte zu unterstützen.

Die Ausdehnung des Energiepotenzial ermöglicht dir:
ein tiefes dich verwurzeln in dir selbst (1. Chakra)
Berufliche Erfüllung und Erfolg, soziales Netzwerk und materielle Sicherheit (1. Chakra)
Sinnlichkeit und erfüllte Sexualität mit Leichtigkeit (2.)

Selbstvertrauen, Willensstärke und Entscheidungskraft (3.) 
Liebe und Hingabe in ihrer weiblichen und männlichen Ausdrucksform (4.)
Kreativität und Freiheit: sich selbst und die eigene Wahrheit ausdrücken (5.)
Bewusstseinserweiterung und  Visionen für das eigene Leben (6.)
Spirituelles Erleben: das sich eingebunden und getragen fühlen von etwas Größerem (7.) 


In diesem Jahr gehen die Teilnehmer den Schritt über die persönliche Selbstentfaltung hinaus.  Dabei finden sie den Kontakt zu dem Teil in sich selbst, der über die Persönlichkeit hinaus geht, zu ihrem Wesenskern, den wir Essenz nennen (in Anlehnung an buddhistische und sufistische Traditionen). Spirituelle Erfahrungen beinhalten das Erleben der  Ausdehnung und Verbindung mit etwas, das größer ist als wir selbst und über die persönlichen Begrenzungen hinausführt:  

Zurück zur eigenen Essenz finden
Als Essenz bezeichnen wir den Wesenskern, der in jedem Menschen ursprünglich und natürlich enthalten ist (nach A.H.Almaas): unsere wesentliche Bestimmung. Mit der eigenen Essenz in Kontakt zu sein bedeutet, alles zu haben, was wir für ein glückliches und sinnerfülltes Leben brauchen: das natürliche Erleben und der spontane und unschuldige Ausdruck unserer Sexualität, Emotionalität und Spiritualität.  Es bedeutet ein im Körper verankertes  Gefühl des Selbstwertes, der Verbundenheit mit den Menschen, der Welt und der Sinnhaftigkeit des Lebens. Als Babys und kleine Kinder waren wir auf unbewusste Weise noch ganz natürlich in Kontakt mit unserer Essenz: dem Urvertrauen, der Unschuld, dem Verbundensein. Im Laufe unseres Lebens, meistens bereits in den ersten Lebensjahren, haben wir den Kontakt zu unserer Essenz verloren. 
Um die daraus entstehende Leere, Selbstzweifel und Sinnlosigkeit nicht fühlen zu müssen, bauen wir uns ein Gerüst aus vermeintlichen Pseudogefühlen, Erklärungsversuchen (Überzeugungen) und Verhaltensstrategien (Kontrolldramen), mit denen wir uns dann identifizieren und als unsere Persönlichkeit festigen. Diese Strategien, die eigenen „Löcher“ (Leere) nicht zu fühlen, bilden zusammen das Ego. Im Essenz-Training geht es darum, die ursprünglichen Qualitäten unserer Essenz wieder freizulegen und in Kontakt damit zu kommen. Unsere eigene Essenz besteht dabei aus vielen Facetten – etwa wie ein geschliffener Diamant. In Kontakt mit der eigenen Essenz zu sein bedeutet Wahrhaftigkeit, Liebe, Stärke, Vertrauen, Ekstase und viele andere essentielle Qualitäten wieder zum Strahlen zu bringen.  
 
Erkennen eigener Glaubensmuster
Es sind unsere Glaubensmuster und Überzeugungen, die unser Leben, unsere Beziehungen und unsere Gefühle prägen. Sie bilden die Matrix, die wir auf die Welt projizieren, und dann sieht es für uns so aus, als wäre die Welt tatsächlich so. Wenn wir die Strategien unserer Persönlichkeit erkennen, die unsere Verhaltensweisen erzeugen, so können wir damit unser Leben verändern. Wir leiden in Wirklichkeit unter unseren eigenen Projektionen und erlernten Verhaltensmustern, die uns oft einengen. Unser Ego hält uns damit klein und in Angst vor der eigenen Größe und Stärke. In der Einzelarbeit im Clearing werden solche Strategien herausgearbeitet, um aus einer der größten Fallen des Lebens herauszukommen, der Überzeugung, Opfer zu sein. Damit erhältst du das Handwerkszeug, das eigene Leben selbstbestimmt und wirklich frei in die eigenen Hände zu nehmen und die Freude, am Spiel des Lebens aktiv mitzuspielen.

Konzeption  
Das neue aufbauende
LoveCreation® Tantra-Jahrestrainings II  umfasst jetzt  5 Trainingsabschnitte. Die einzelnen Zyklen sind der Aktivierung und Stärkung der einzelnen Chakren gewidmet und den damit verbundenen Lebensthemen. So werden in den einzelnen Zyklen die verschiedenen Archetypen unseres Mann- bzw. Frauseins erforscht und erlebt.

Die 5 Zyklen im Detail


Rahmenbedingungen und Organisatorisches finden sie HIER.  


Ich würde ja gerne kommen, aber...
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